Archiv der Regionalgruppe Mitte-Nord

06/07/2018 Neue Regionalgruppe Mitte-Nord für die Region Hannover-Braunschweig-Magdeburg-Clausthal gegründet

Am 06.07.2018 luden Prof. Dr. Schinzer, Professor für Organische Chemie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Dr. Philipp Klahn Nachwuchsgruppenleiter am Institut für Organische Chemie der TU Braunschweig und Dr. Andrés Gabriel Muñoz Gruppenleiter bei der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit in Braunschweig und Privatdozent am Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der TU Braunschweig zur Gründungsfeier der DGH-Regionalgruppe für den Raum Hannover, Braunschweig, Magdeburg und Clausthal in den Raum Veolia des Haus der Wissenschaft in Braunschweig ein.

Die Veranstaltung wurde musikalisch untermalt von Herrn Roger Morello Ros am Violoncello. Der Hezekiah-Wardwell-Stipendiat der Alexander-von-Humboldt-Stiftung studierte in Vila-Seca und Musikene in Spanien, sowie an der Musikhochschule in Köln und gewann bereits zahlreiche Preise, unter anderem beim Manhattan internationalen Musik Wettbewerb und dem internationalen Musikwettbewerb in.

Dr. Philipp Klahn begrüßte die Anwesenden im Namen seiner beiden Mitstreiter und Mitinitiatoren und begleitete die Gäste durch das Programm. In seiner Begrüßung unterstrich Dr. Klahn, der selbst in den Jahren 2014 bis 2016 durch die Alexander-von-Humboldt-Stiftung gefördert worden war, die Besonderheiten der Humboldt-Familie, die sich durch ein hohes Maß an interdisziplinärer Exzellenz, Internationalität und dem unbedingten Wunsch zur gesellschaftlichen Mitgestaltung auszeichne und verwies auf die Wichtigkeit dieser Attribute in Zeiten rasanten gesellschaftlichen Wandels und einschneidenden weltpolitischem Veränderungen.

Prof. Dr. Elke Bogner von der Charité Berlin und Mitglied des Vorstands der Deutschen Gesellschaft der Humboldtianer richtete anschließend ein Grußwort an die Gäste und stellte die Deutsche Gesellschaft der Humboldtianer und ihr Wirken kurz vor. Frau Prof. Dr. Bogner drückte ihre Freude über die Gründung der Regionalgruppe für den Raum Mitte-Nord aus. Im Anschluss richtete Frau Hoffmann-Pantha ein Grußwort seitens der Alexander-von-Humboldt-Stiftung an die Gäste. Sie betonte, wie wichtig die interdisziplinäre Unterstützung und Vernetzung internationaler Wissenschaftler ist und welchen zentralen Beitrag die DGH-Regionalgruppen hierfür leisten. Die Präsidentin der TU Braunschweig, Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, betonte in ihrer Ansprache ebenfalls die zentrale Rolle der wissenschaftlichen Vernetzung und Internationalisierung für exzellente Forschung and der TU Braunschweig und bedankte sich bei der Humboldt-Stiftung für die jahrelange Zusammenarbeit, Die Präsidentin lobte die Initiative von Herrn Dr. Klahn und seinen Mitstreitern zur Gründung einer Regionalgruppe um den weißen Fleck auf der Landkarte des Humboldt-Netzwerkes zu schließen und die Sichtbarkeit der Humboldt-Familie in der Region zu erhöhen.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurden Dr. Klahn und Dr. Munoz einstimmig von den anwesenden, wahlberechtigten Humboldtianern zum Regionalgruppensprecher bzw. Stellvertreter gewählt. Beide sicherten zu, umgehend mit der Planung zukünftiger Veranstaltungen der neuen DGH-Regionalgruppe Mitte-Nord zu beginnen.

Im Anschluss erfolgte die Festrede durch Dr. Bauske , Leiter des Ressource Marine Litter Reduction beim WWF, zum Thema „Plastikeintrag in die Meere und die Umwelt - Eine Bestandsaufnahme und Lösungsansätze“. In seinem differenzierten Vortrag, der bei den Anwesenden auf viel Zuspruch stieß, erläuterte Dr. Bauske die aktuelle Situation der Müllverwertung in der Welt, wobei er sich vor allem auf die Region Südostasien und spezifisch des Mekong bezog, die er selbst bereits für zahlreiche Projekte bereist habe. Dr. Bauske beleuchtete Eintragswege von Kunstsoffen in die Meere, verdeutlichte die Wichtigkeit von organisiertem Recycling und zeigte die Vor- und Nachteile, sowie die realistischen Effekte der aktuellen Lösungsstrategien zur Plastik-Problematik.

Nach diesem anregenden Vortrag hatten die Gäste die Möglichkeit, bei einem Sektempfang im Foyer des Hauses der Wissenschaft die Thematik weiter auszuführen, Ideen und Anregungen für die Aktivitäten der Regionalgruppe Mitte-Nord auszutauschen und interdisziplinäre Kontakte zu knüpfen. 

 

Einen Link zur Pressemitteilung der TU Braunschweig finden Sie hier.